YAMATO GUNKEI
Original Standard - Japan - Ausgabe 1996
derzeit gültiger japanischer Standard
der
JAPANESE FOWLS ASSOCIATION
und des
NIPPON KOGATA SHAMO HOZONKAI CLUB - JAPAN 1951
(Japan Small Shamo Preservation Society 1951)
übersetzt aus der japanischen Sprache ins
Deutsche von Frau Keiko Inaba, Japan.
in english
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Die Original-Übersetzung des japanischen Standards im Wortlaut:
Name: Yamato Gunkei
Seit dem 1.8.1941 wurde die Rasse als besonders schutzwürdig unter staatliche Aufsicht gestellt. (Naturdenkmal)
Farbenschläge:
Akazasa (gold-weizenfarbig), Abura (wildfarbig), Kizaza (hell-weizenfarbig), Shirozasa (silber-weizenfarbig)- Ginzasa (silberfarbig), Shiro (weiß), Kuro (Schwarz), Asagi (blau), Shojo scharlachrot), Noshojo (dunkelscharlachrot), Goishi (schwarz-weiß gescheckt), susuha (Gesperbert).
Standardgewicht:
Hahn -2.000g, Henne -1700g
Junghahn -1.500g, Junghenne -1300g
Disqualifikationsklauseln:
Hier gelten die allgemeinen Disqualifikationsklauseln.
KÖRPERBAU DES HAHNES:
Der Kamm ist ein Walnuss- oder dreireihiger Erbsenkamm, fest aufgesetzt und aufrecht stehend.
Der Schnabel ist dick und kräftig, sowohl der Ober- als auch der Unterschnabel, er ist kurz und recht gut gebogen.
Der Kopf ist groß und der Scheitel flach. Der Kopf ist vorn breiter als hinten. Der Schädel tritt oberhalb der Augen hervor.
Das Gesicht hat viele tiefe Falten. Der Gesichtsausdruck ist unerschrocken und wird mit den Jahren noch furchterregender.
Die Augenform ist bootsförmig und der Blick ist scharf.
Die Kehllappen sind sehr klein.
Die Ohrlappen sind straff und dick.
Der Hals ist mittellang, kräftig und fast senkrecht getragen. Die Kehle ist voll und mit wenig Federchen besetzt. Die Kehlhaut ist sehr gut entwickelt und von roter Farbe. Der Halsbehang ist kurz und reicht fast bis an den Ansatz der Kehlhaut.
Die Flügel sind kurz, kräftig und gut geschlossen getragen. Die Flügelspitzen sind fest geschlossen getragen und berühren den Körper am Ansatz des Sattelbehanges. Die Hand- und Armschwingen sind breit und in sich gut geschlossen getragen.
Die Schultern sind breit und stehen nach außen hervor, sie reichen bis zu den Oberschenkeln. Der Ober- und Unterarm werden fast waagerecht zum Körper getragen und sind hoch angesetzt, sodass der Rücken zu beiden Seiten etwas tiefer liegend und der Zwischenraum der Flügel besonders breit erscheint..
Die Brust ist sehr breit, tief und tritt rund nach vorne und zu beiden Seiten der Flügel hervor und legt den roten Fleischteil bloß.
Der Rücken ist mittellang. Die Rückenlinie ist schräg abfallend und vom Halsansatz zum Schwanz leicht heruntergebogen.
Der Bauch ist straff und rund, vom vorderen Teil nach hinten allmählich tiefer werdend.
Das Gefieder ist kurz, eng anliegend, kräftig und fest am Körper und im Steißbereich straff anliegend.
Der Schwanz ist kurz und in sich gut geschlossen getragen. Er fällt gerade mit der Rückenlinie nach unten ab. Die Steuerfedern spreizen nach rechts und links und bilden mit den äußeren, nach oben gebogenen Steuerfedern und den etwas nach innen gebogenen Hauptsicheln einen Garnelenschwanz. Die Nebensicheln und Schwanzdeckfedern sind kurz und decken die Steuerfedern gut ab.
Die Schenkel sind mittellang und ragen groß nach außen hervor. Die Unterschenkel sind mittellang, kräftig und breit gestellt.
Die Läufe sind mittellang, dick und gerade. Die Schuppenbildung ist glatt und reicht in vier oder mehr Reihen bis zum Zehenansatz.
Der Zehenansatz ist kurz und kräftig. Die Zehen sind gerade, gut gespreizt und verjüngen sich zu den Zehenspitzen hin.
KÖRPERBAU DER HENNE:
Der Körperbau der Henne ähnelt dem des Hahnes außer dem Kamm, dem Hals- und Sattelbehang und dem Schwanzgefieder die dem Hahn eigen sind.
Körperfarben der Akasaza (gold-weizenfarbig) (Hahn und Henne)
Kamm, Gesicht, Kehl- und Ohrlappen: leuchtend rot.
Schnabel: hornfarbig oder gelb mit Hornlinien.
Augen: perlweiß bis hellorange.
Läufe und Zehen: gelb.
Gefiederfärbung: wie der Typ der gemeinsamen Federfarben der Akasaza (gold-weizenfarbig).
Körper- und Gefiederfarben der übrigen Farbenschläge (Hahn und Henne)
Die Körper- und Gefiederfarben bei den übrigen Farbenschlägen der Yamato Gunkei entsprechen den Körper- und Gefiederfarben der Shamo.